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Grün Kommt
„Rot“ stoppt uns, lässt sich die Energie in uns anstauen. Was geht Menschen beim Warten durch den Sinn? Was beobachten sie? Worauf warten sie? Was setzt unter Druck? Ist Warten eine Gelegenheit inne zu halten, nach- oder vorauszudenken? Was geschieht im vermeintlichen Stillstand? Bei „Grün“geht es los! Grün bedeutet Vision, Hoffnung, dass es weiter geht; Grün ist die Natur: wachsend, belebend, beruhigend. Was gehen Menschen an? Auf was gehen sie zu? In welchen Rhythmen bewegen sie sich und wie verhalten sie sich zu anderen? Wie leben Menschen in Erwartung einer ungewissen Zukunft? Welches Leben wünschen sie sich - fürjetzt sofort und für die Zukunft? Was wollen sie? Was fürchten sie? Welches Verhalten ist (noch) denkbar? Was könnten wir, was haben wir miteinander zu tun? „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ (Motto
der Kampagne „dieGesellschafter.de“ der „Aktion
Mensch“ in diesem Jahr. Vorgehenweise
Im zweiten Schritt wird eine Performancegruppe aus besonders interessierten und fähigen Teilnehmenden aus den Workshops und professionellen Künstlern gebildet. Im fortschreitenden künstlerischen Prozess entstehen Szenen, Choreografien und Performancestücke, die über den Rahmen der Workshopsituation hinaus wirkungsvoll sind. Sie werden weiterbearbeitet und in Fragmenten vor Publikum präsentiert werden. Die Gruppe spielt hierzu auf Straßen und Plätzen, sowie bei gesellschaftlichen Anlässen verschiedener Art. Aus der Konfrontation mit den Zuschauern entstehende Ideen fließen wiederum in die Arbeit ein.
Projektleitung Neben Matthias Gräßlin als Leiter der Theaterwerkstatt Bethel wird das Projekt von dem New Yorker Gastkünstler Richard Oquita geleitet. Wie Matthias Gräßlin hat auch Richard Oquita Erfahrungen mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen. Er arbeitete in den USA als Tänzer und Schauspieler. Er fotografiert und filmt, schreibt. Darüber hinaus experimentiert er seit geraumer Zeit mit offenen Präsentationsformen wie etwa inszenierten Salons. Für „Grün kommt!“ bedeutet dies: Als Besucher der bundesrepublikanischen Gesellschaft agiert er mit fremdem Blick, animiert uns, uns selbst als Besucher unserer Gesellschaft zu sehen und uns zuzuschauen und zu befragen, wenn wir an der Ampel stehen bis „Grün kommt“. Stilistisch erwartet uns ein interessanter Austausch von durchaus unterschiedlichen Herangehensweisen, Trainings- und Ausdrucksformen. So bekommt das Volxtheater der Theaterwerkstatt Bethel durch Ric Oquitas Mitarbeit frische Impulse. So sollen populäre Mittel des Musicals, von Shows und Soaps zur Verwendung kommen und in der Konfrontation mit dem Alltagsmaterial konterkariert werden. Projektstruktur Phase 1: Februar 2007 Phase 2: Februar/
März 2007 Phase 3: März
bis Juni 2007 Termine Offene Theaterwerkstätten am Donnerstag 8. Februar und 8.März, 20 bis 22 Uhr Workshops für Kinder: Samstag, 17.Februar., 17. März, 12. Mai, 16. Juni, 14 bis 17 Uhr in der Theaterwerkstatt Bethel, Kosten: 10 Euro€ pro Treffen weitere Termine und Orte für Workshops werden noch bekannt gegeben Premiere „Grün kommt“: 4., 5. und 6. Mai (Aktionstage zum Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderungen Weitere Aufführungen und Aktionen bei der Nachtreise 5, dem Ev. Kirchentag in Köln und den Uni-Theatertagen Presse Neue
Westfälische - 27 Januar, 2007 Fotos
Ric with the company of "Grün Kommt" at the University of Bielefeld on July 2nd, 2007
Kooperationspartner Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Bielefeld. Für das Projekt sind verschiedene Kooperationspartner angefragt, insbesondere im Zusammenhang mit der Durchführung der Workshops und Aufführungen: Aktionskreis behinderter Menschen e.V./ Cafe 3B |
| Ric@Oquita.com | P.O. Box 804, New York, NY 10116 |